Wann man nach Madeira reisen sollte, Klima und Temperaturen

Wyatt Reed

Updated: 26 Mai 2026 ·

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Die portugiesische Insel Madeira gehört zu dem gleichnamigen Archipel, das sich im Zentrum des Atlantischen Ozeans, fast 500 Kilometer von der Küste Afrikas entfernt, befindet. Genau dort, wo für die alten Griechen die Welt endete und wo die Götter die Helden am Ende ihres irdischen Lebens empfingen.

Fernab jeglicher besiedelter Orte besteht das Archipel neben der Insel Porto Santo und Madeira (Madeira auf Portugiesisch) aus acht vulkanischen Inseln, von denen die meisten unbewohnt sind.

Im Auge der Reisenden erscheint Madeira als eine wilde und unberührte Insel mit steilen, klippenartigen Küsten, die direkt in den Ozean abfallen, und einem üppigen Inland, in dem sich nahezu unzugängliche tropische Wälder, süße Waldgebiete und kleine landwirtschaftliche Dörfer abwechseln.

Diese sind gekennzeichnet durch typische steinerne Häuser mit schrägen Strohdächern (casas do colmo), die im Grünen eingebettet sind und noch heute von der einheimischen Bevölkerung bewohnt werden.

Gerade wegen der Einzigartigkeit seiner Flora wurde die Insel zum Weltkulturerbe der UNESCO erklärt und beherbergt das größte zusammenhängende Gebiet tropischer immergrüner Wälder (die Laurisilva).

Wann man nach Madeira reisen sollte, Klima und Temperaturen

Madeira
Madeira foto von travel.thewom.it
Madeira
Madeira foto von travel.thewom.it
Funchal
Funchal foto von travel.thewom.it
Madeira
Madeira foto von travel.thewom.it

Dank ihrer geografischen Lage an den Küsten genießt die Insel Madeira das ganze Jahr über ein mildes Klima.

Die Temperaturen schwanken zwischen 20 und 22 Grad im Winter (von Dezember bis April sinken sie selten unter den Durchschnitt) und liegen bei 26/27 Grad von Juli bis September.

Von Mitte Oktober bis April konzentriert sich die Regenzeit, die auf dem gesamten Gebiet der Insel häufig und umfangreich ist, insbesondere im nördlichen Teil aufgrund der nordöstlichen Passatwinde, die die Seite feucht und bewölkt machen.

Im südlichen Teil der Insel ist das Klima trockener und dürrer und im Sommer gibt es fast keinen Regen.

Im Inneren der Insel ist das Gelände aus Bergen und Hügeln geformt. Der höchste Punkt ist der Pico Ruivo, der etwa 1.860 Meter hoch ist. Hier ist das Klima kälter und die Temperaturen sind niedriger.

In der Winterzeit können in höheren Lagen sogar Schneefälle und Frost auftreten. In den Bergen im Norden kann der Wind im Winter Geschwindigkeiten von bis zu 100 km/h erreichen und die inneren Gebiete sind nicht selten mit Nebel bedeckt.

Von Juni bis Oktober kann auf der Insel an einigen Tagen der "Leste", ein warmer, trockener Wind aus der Sahara, wehen, der die Temperaturen auf über 35 Grad steigen lässt.

Im südlichen Teil Madeiras und speziell an den Küsten ist es selten kalt, obwohl die Temperaturen von Januar bis März in einigen Perioden auf bis zu 15 Grad sinken können.

Im Juni tritt häufig das Phänomen des "capacete" (wörtlich: Helm) auf. Dies ist eine Wolkendecke, die in den frühen Morgenstunden den Himmel vollständig bedeckt und sich in den heißesten Stunden lichtet.

Das Wasser des Meeres hat keine hohen Temperaturen, es reicht von 18 Grad im Winter bis 23/24 in Sommer. Wärmer sind hingegen die Gewässer der natürlichen Vulkanpools in Porto Moniz, von denen man einen wunderschönen Blick genießen kann.

Die Hauptstadt, Funchal, befindet sich an der Südküste. Sie ist nicht nur eine Hafenstadt, sondern auch ein Ort mit vielen touristischen Attraktionen und Geschichte, mit ihren alten Gebäuden, Kirchen und den wunderbaren und charakteristischen Parks und Gärten, von denen man die erstaunliche Aussicht auf den Ozean genießen kann.

Nicht zu verpassen, besonders für Fußballfans, ist der Besuch des CR7-Museums, das Cristiano Ronaldo gewidmet ist, dem die Stadt das Leben geschenkt hat.

ENTDECKE: BADEN IM DEZEMBER AUF MADEIRA

Aufgrund des milden Klimas kann Madeira das ganze Jahr über besucht werden, die beste Zeit bleibt jedoch der Sommer: von Juni/Juli bis September sind die Monate am wärmsten und sonnigsten für einen Strandurlaub.

Für Natur- und Sportliebhaber stellt der Frühling die beste Saison dar, um die inneren Teile der Insel zu besuchen.