- 1. Bue-Marine-Höhle
- 2. Anreise
- 3. Was zu erwarten ist
- 4. Wann besuchen
- 5. Was mitzubringen
Bue-Marine-Höhle
Einst ein Zufluchtsort für Mönchsrobben, ist es heute einer der faszinierendsten Orte der Insel, ein Ort, an dem Licht, Felsen und Wasser in einem atemberaubenden Schauspiel verschmelzen.
Anreise
Die Höhle ist über das Meer zu erreichen, vom Hafen von Cala Gonone aus mit organisierten Ausflügen oder kleinen privaten Booten. Die Fahrt entlang der Küste ist bereits Teil des Erlebnisses: steile Klippen, türkisfarbene Buchten und kreidehaltige Wände, die ins Wasser stürzen.
Alternativ, für Wanderliebhaber, ist es möglich, zu Fuß bis zum Eingang des nördlichen Asts der Höhle zu gelangen, mit einem Weg, der in das mediterrane Gestrüpp von Cala Fuili führt. Man braucht Ausdauer, aber die Belohnung ist garantiert.
Was zu erwarten ist
Einmal eingetreten, gelangt man in eine parallele Welt. Die Höhle erstreckt sich über Kilometer, aber der begehbare Abschnitt ist fast einen Kilometer lang. Der Weg schlängelt sich entlang gut beleuchteter Stege, die an unterirdischen Seen, Stalaktiten und Stalagmiten mit surrealen Formen vorbeiführen.
Die Innentemperatur ist immer kühl, das Licht bricht sich im Wasser und erzeugt blaue und goldene Reflexe. An einigen Stellen kann man sogar prähistorische Ritzungen aus der Jungsteinzeit erkennen. Eine Zeitreise unter der Erde.
Wann besuchen
Die besten Monate sind Mai, Juni und September. Das Meer ist ruhig, das Klima ideal und der Besucherandrang noch überschaubar. Auch in der Hochsaison kann man mit einem morgendlichen Start das Erlebnis in Ruhe genießen.
Die Höhle ist in den Wintermonaten geschlossen, daher ist es besser, den Besuch in der warmen Saison zu planen.
Was mitzubringen
- Bequeme Schuhe, geeignet für das Gehen auf feuchten Oberflächen
- Ein leichter Pullover: Die Temperatur drinnen ist kühler
- Kamera oder Smartphone: Die Lichtspiele sind unglaublich
- Entdeckergeist und ein Hauch von Staunen